WM 2026: Wenn der Anstoß zum Bestellschub für TV-Geräte wird

Am 11. Juni 2026 fällt der Startschuss zur Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Viele Haushalte entscheiden sich genau in diesen Wochen für ein neues TV-Gerät. Für den CE-Handel bedeutet das eine logistisch intensive Phase, denn: Wer jetzt nicht vorbereitet ist, liefert zu spät. Und wer zu spät liefert, verliert Kund*innen an den Wettbewerb.

Das Muster wiederholt sich – zuverlässig


Fußball-WM, Europameisterschaft, Olympia: Große Sportevents sind verlässliche Treiber im TV-Markt. Die Zahlen aus der Vergangenheit sprechen eine klare Sprache. In den Wochen vor der EM 2024 wurden in Deutschland bereits 13 Prozent mehr Fernseher abgesetzt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Geräte mit einer Bildschirmdiagonale zwischen 66 und 75 Zoll verzeichneten rund drei Wochen vor dem Turnierstart sogar ein Plus von 63 Prozent, Modelle über 75 Zoll lagen bei 75 Prozent mehr Absatz gegenüber der Vorjahreswoche.

Was diese Zahlen zeigen: Die Nachfrage steigt nicht schrittweise, sondern sprunghaft, konzentriert auf wenige Wochen direkt vor und während des Turniers. Der Kaufimpuls ist emotional, nicht geplant. Viele Endkund*innen entscheiden sich erst dann für einen neuen Fernseher, wenn der Spielplan veröffentlicht ist oder das letzte Vorbereitungsspiel im Free-TV läuft, und wünschen sich, dass das Gerät noch vor dem Eröffungsspiel ankommt. Dies ist für Händler eine strukturelle Herausforderung, denn wenn sie die Nachfrage in den engen Zeitfenstern bedienen möchten, müssen sie ihre Lieferketten bereits dann in Position gebracht haben, wenn die Endkund*innen noch gar nicht wissen, dass sie einen neuen Fernseher kaufen werden.

Großformatige Fernseher sind kein normales Paket


Was sich für Konsumenten einfach anfühlt – Fernseher bestellen, liefern lassen, einschalten – ist logistisch eine anspruchsvolle Aufgabe. Ein 75 Zoll großes Gerät ist sperrig, schwer und hochempfindlich. Es übersteht keinen Transport unbeschadet, wenn es nicht sorgfältig gesichert und von erfahrenen Händen bewegt wird.

  • Panels können durch Erschütterungen dauerhaft beschädigt werden, ohne dass dies von außen sichtbar ist.
  • Zudem sollte ein hochwertiger TV nicht vor der Haustür an der Bordsteinkante abgestellt werden, wo er dem Wetter und anderen äußeren Bedingungen ausgesetzt ist.
  • Erst beim ersten Einschalten zeigt sich, ob ein Gerät unbeschädigt angekommen ist, und genau das ist ein wichtiger Moment, der über Zufriedenheit oder Enttäuschung im Kundenerlebnis entscheidet.

Idealerweise wird der TV bis zum Einsatzort gebracht, angeschlossen, konfiguriert und betriebsbereit übergeben. Die Erwartungen der Endkund*innen sind dabei klar gestiegen. Heute gehört ein festes Lieferzeitfenster zum Standard. Wer eine vage Aussage wie „Lieferung kommt zwischen 8 und 18 Uhr“ kommuniziert, verliert Vertrauen, bevor das Gerät überhaupt das Depot verlassen hat. Wird dagegen auf wenige Stunden genau avisiert, eine Stunde vorher angerufen und pünktlich geklingelt, entsteht bereits Vertrauen in die Servicequalität, noch bevor die Verpackung geöffnet ist.

Je nach Bedarf der Endkund*innen sind dabei unterschiedliche Servicelevel gefragt. Während manche Käufer*innen vor allem eine zuverlässige Zustellung zum Aufstellungsort erwarten, wünschen sich andere zusätzliche Leistungen wie Anschluss, Einrichtung oder Wandmontage. Mit den modularen Liefermodellen HES Smart und HES Premium bietet der Hermes Einrichtungs Service (HES) dafür passende, individuell erweiterbare Lösungen.

Was auf der letzten Meile wirklich passiert


Beim Transport von Fernsehern und Home-Entertainment-Systemen beginnt die eigentliche Arbeit oft erst im Hausflur. Enge Treppenhäuser, hohe Stockwerke ohne Aufzug, schwere Pakete, die nur mit Vorsicht und Sorgfalt abgestellt werden können – das ist der Alltag der Großstückzustellung. Gleichzeitig wünschen sich viele Käufer*innen neben einer unbeschädigten Lieferung häufig die Wandmontage des neuen Fernsehers. Ein großformatiger TV an der Wand setzt eine stabile Halterung, das richtige Werkzeug und Know-how voraus. Darüber hinaus ist auch die Mitnahme des Altgeräts für viele Kund*innen eine Grundvoraussetzung für den Kauf. Sie verzichten mitunter auf einen neuen Fernseher, wenn sie nicht wissen, wie sie den alten entsorgen können. Händler, die eine Altgeräte-Mitnahme nicht anbieten, verzichten damit implizit auf eine relevante Käufergruppe.

Das alles erfordert 2-Mann-Handling mit geschulten Personen, die gemeinsam tragen, einrichten und auf Wunsch auch montieren. Wer das nicht leisten kann, schränkt automatisch ein, welche Produkte ein Händler erfolgreich versenden kann und wie zufrieden die Kund*innen am Ende sind.

Worauf es beim Peak-Management zur WM ankommt


Entscheidend ist bei allem, wie Verantwortliche mit den Nachfragespitzen umgehen. Das Peak-Fenster liegt für den deutschen Markt grob zwischen Anfang und Mitte Juni. Für einen reibungslosen Ablauf müssen auf Basis von Vorjahreswerten, Marktdaten und dem konkreten Turnierprogramm zunächst Sendungsvolumina prognostiziert werden.

Wenn alle Kund*innen gleichzeitig bestellen, ist es meist zu spät, Kapazitäten kurzfristig aufzubauen, Depotstandorte zu füllen oder Routen neu zu planen. Wollen Händler zuverlässig liefern, brauchen sie Partner wie den Hermes Einrichtungs Service, die in der Lage sind, den Peak vor der WM operativ zu bewältigen: 

  • Flächendeckendes Depot-Netzwerk: Mit rund 50 Depots bundesweit stellt der HES sicher, dass auch kurzfristige Bestellungen termingerecht zugestellt werden können.
  • Modulare Servicepakete: Vom reinen 2-Mann-Handling bis zur Wandmontage und Altgerätemitnahme lassen sich Leistungsumfang und Kapazitäten individuell auf das Sendungsvolumen des Händlers zuschneiden.
  • Avisierung und Kommunikation: Endkund*innen werden vorab über ihr Lieferzeitfenster informiert – für ein Serviceerlebnis, das Vertrauen schafft, noch bevor das Gerät in die Wohnung gebracht wird.

Fazit: Jede Verzögerung ist eine verpasste Chance


Die WM 2026 umfasst 104 Spiele, verteilt auf fünf Wochen, mit einem Eröffnungsspiel am 11. Juni und dem Finale am 19. Juli. Das Fenster intensiver TV-Nachfrage ist schmal. Erleben Kund*innen die erste Spielwoche mit einem beschädigten Gerät oder einer schlecht kommunizierten Lieferung, lässt sich der negative Eindruck der Customer Journey nur schwer korrigieren.

Der HES setzt daher auf professionelles 2-Mann-Handling und begleitet Händler und Hersteller mit einem flächendeckenden Netzwerk und Services aus einer Hand – damit der neue Fernseher pünktlich zum Anpfiff einsatzbereit ist.